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12.08.2016

Willkommen in Heek

HeekSommertour2016a
Heek. Angesichts der Flüchtlingsströme sah sich auch die Dinkelgemeinde Heek vor große Herausforderung gestellt. Rund 180 Flüchtlinge sind in der kleinen Kommune untergebracht. Nachbarschaftshilfe und Ehrenamt haben hier einen großen Stellenwert und schnell fanden sich viele Heeker und Nienborger dazu bereit, die Asylsuchenden zu unterstützen. Als Dank für diese Hilfe veranstalten die Flüchtlinge regelmäßig Begegnungstreffs im `Eppingschen Hof´ in Heek. Hier treffen sich einmal monatlich die Flüchtlinge mit Heeker Bürgerinnen und Bürgern bei Kaffee und Kuchen sowie Speisen aus den Heimatländern der Asylsuchenden. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer, die im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour zum Thema `Flüchtlinge und Integration´ zu einem dieser Treffs kam, und eine Heeker SPD-Delegation merkten schnell, wie dankbar die Flüchtlinge für diese Hilfen sind und wie gut der Kontakt zur Heeker Bevölkerung ist.

Christian Funke, ehrenamtlicher Koordinator des `Arbeitskreis Flüchtlingshilfe Heek´ ist von Anfang an engagiert dabei und schilderte den Sozialdemokraten seine umfangreichen Aufgaben. Mit rund 20 Helferinnen und Helfern kümmert er sich um alles, was nicht zur Grundausstattung gehört, die das Sozialamt zur Verfügung stellt. Da müssen auch Dinge für den Hausrat, Kinderwagen, Fernseher und vieles mehr besorgt werden. Hilfe gibt es auch bei Behördengängen, Schriftverkehr und Arztbesuchen. `Über unsere Facebookseite, die rege gelesen wird, können wir viele Dinge schnell besorgen´, freut sich Funke. Für das enorme Engagement hat die Gemeinde Heek im Dezember 2015 dem Arbeitskreis als Anerkennung den Ehrenamtspreis verliehen, der mit 1.000 Euro dotiert ist.

`Hier funktioniert die Integration´, lobt Arndt-Brauer. Sie ist sich sicher, dass eine erfolgreiche Integration auch nur mit ehrenamtlichem Einsatz möglich ist. `Die Vielzahl an Aufgaben kann eine Kommune gar nicht leisten´, so die Abgeordnete. Abschließend lud Arndt-Brauer zwei Ehrenamtliche im kommenden Jahr für vier Tage nach Berlin ein und überreichte dafür einen Gutschein. `Dies ist zwar nur eine kleine Geste der Anerkennung, soll Ihnen aber zeigen, wie sehr ich Ihren Einsatz schätze´, machte Arndt-Brauer deutlich.