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30.09.2016

Wenn der Wasserhahn tropft

Anti-Rost Gronau 2a
Gronau. Der Rolladen klemmt, die Glühbirne ist durchgebrannt, der Wasserhahn tropft oder der Schrank muss auf- oder abgebaut werden. Wer kann helfen, wenn man alters- oder krankheitsbedingt solche Tätigkeiten nicht mehr selber leisten kann? Hier springt die `Anti-Rost-Initiative Gronau´ ein. Unter dem Dach der Freiwilligenzentrale (FWZ) Gronau haben sich rund zehn aktive und versierte Fachleute, die selber schon im Ruhestand sind, zusammengefunden und bieten haushaltsnahe Hilfen an.

In der FWZ trafen sich jetzt die Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer und SPD-Ratsfrau Heidi Buskase mit den agilen Rentnern, um sich über die Initiative zu informieren.

`Wir machen jede kleine Reparatur rund um Haus und Garten, für die ein Handwerksbetrieb nicht kommt oder das nur teuer erledigen kann´, so Reiner Nowy, Mitbegründer der Initiative. Gegen eine kleine Aufwandsentschädigung von fünf Euro werden die Arbeiten erledigt. Evtl. benötigtes Material müssen die Hilfesuchenden allerdings selber bezahlen. `Um nicht in Konkurrenz mit den örtlichen Handwerksbetrieben zu stehen, ist der Einsatz auf höchstens eine Stunde beschränkt´, erläuterte Maria Leusing von der FWZ. Hier werden auch die Einsätze der Anti-Rostler koordiniert. Hilfesuchende, wie z.B. Senioren, Alleinerziehende oder Menschen mit Behinderung können unter der Tel. 02562 992766 ihren Bedarf anmelden und erhalten Hilfe.

Weil die Anti-Rostler nicht nur handwerklich geschickt, sondern auch im sozialen Bereich unterwegs sind, nehmen sie sich gerne auch mal Zeit für einen kleinen Plausch. `Gerade alleinstehende ältere Menschen freuen sich, wenn wir uns auch noch hinsetzen und etwas plaudern´, so Nowy, der nicht nur handwerklich was drauf hat, sondern `nebenbei´ auch noch den Bürgerbus fährt. 

`Viele Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens gäbe es ohne Ehrenamt gar nicht´, machte Arndt-Brauer deutlich. Die Bereitschaft von Menschen, sich sozial zu engagieren, mache unsere Gesellschaft aus, so die Abgeordnete weiter. Als kleine Anerkennung lud Arndt-Brauer acht der Anti-Rostler nach Berlin ein und brachte gleich das Programm für die Fahrt mit. Neben dem Besuch im Bundestag, stehen u.a. das Stasi-Museum und eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Die aktiven Rentner können sich auf vier Tage in der Bundeshauptstadt freuen. Außer privaten Unternehmungen vor Ort, sind Fahrt, Unterkunft, Mahlzeiten und offizielle Programmpunkte für die Teilnehmer kostenlos.