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07.09.2016

Welcome to Wettringen

WettringenSommertour2016a
Wettringen. Laut Zahlen des UN-Flüchtlingswerkes flüchten rund 60 Mio. Menschen weltweit vor Krieg, Vertreibung und Armut. Nicht zu erwarten war aber 2014, als die ersten Flüchtlinge nach Deutschland kamen, dass es bis Ende 2015 über eine Million Menschen sein werden. Neben der medizinischen Versorgung, benötigten die Menschen Nahrung, Kleidung und ein Dach über dem Kopf. Eine enorme Herausforderung, auch im Münsterland.

Mit viel Engagement haben die Gemeinde Wettringen, Ehrenamtliche und die ehrenamtliche Flüchtlingsinitiative „Welcome to Wettringen“ die Flüchtlinge willkommen geheißen. Wie auch in nderen Gemeinden und Städten im Kreis Steinfurt kümmert sich die Flüchtlingsinitiative intensiv um die zum Teil traumatisierten Menschen.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer legte jetzt im Rahmen ihrer Sommertour zum Thema Flüchtlinge und Integration einen Stopp im `Hiärtken´ ein und traf sich zu einem Gespräch mit Bürgermeister Berthold Bültgerds. SPD-Fraktionschef Heiner Lütke-Wenning und Detlef Reidegeld, SPD-Ortsvereinsvorsitzender, begleiteten ihre Abgeordnete.

Das Wichtigste für die Flüchtlinge sei gewesen, erst einmal eine Unterkunft zu bekommen, verdeutlichte Bültgerds. Die Gemeinde habe von Anfang an entschieden, die Menschen dezentral unterzubringen und habe dafür kommunale Mietwohnungen genutzt und Wohnhäuser erworben. `Die politischen Gremien haben der Verwaltung dafür immer den Rücken gestärkt´, machte Lütke-Wenning deutlich. Eine dezentrale Unterbringung habe immer Vorteile und fördere insbesondere die Integration der rund 150 derzeit in Wettringen lebenden Flüchtlinge. Hierin waren sich alle einig. `Es war, ist und bleibt auch weiterhin eine große Aufgabe´, betonte Berthold Bültgerds. Auch darüber waren sich alle einig. Da durchgehende hauptamtliche Strukturen fehlen, sei man auf das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger angewiesen, so der Bürgermeister, der ausdrücklich deren Einsatz lobte. Ebenso gelte diese Anerkennung für die Mitarbeiter des Sozialamtes.

Der Bürgermeister nutzte die Gelegenheit, der Abgeordneten und Vorsitzenden des Finanzausschusses einen Überblick über die allgemeine Lage in Wettringen zu verschaffen. Die Schullandschaft, das Naherholungsgebiet Haddorfer Seen, die örtliche Landwirtschaft, der Breitbandausbau und zahlreiche andere Themen wurden in der Runde diskutiert. Die Villa Jordaan auf dem Rothenberg, die von der Wilhelms-Universität Münster als Seminarhaus genutzt wird und die dringend renoviert werden muss, liegt Bürgermeister Bültgerds am Herzen. Von der Finanzpolitikerin wollte er erfahren, ob es Fördermöglichkeiten für die dort nötigen Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen gebe. Arndt-Brauer versprach abschließend, sich bei den entsprechenden Fachkollegen dafür einzusetzen.