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31.08.2017

Vom Jugendzimmer zum Hightech-Unternehmen

Shopware1
Schöppingen. Was im Jahr 2000 im Jugendzimmer von Stefan Hamann aus Schöppingen klein anfing, ist jetzt das innovative Technologieunternehmen Shopware mit rund 130 Mitarbeitern und kaum zu stoppen.

Mit nur 16 Jahren gründete Entwickler Hamann das IT-Unternehmen Hamann-Media GmbH. Schnell gesellte sich der jüngere Bruder Sebastian dazu und übernahm den Designpart. 2003 entwickelten die beiden Brüder - ohne Kapitalgeber - eine eigene Software für Online-Shops, mit der die rasante Entwicklung von der in Shopware umbenannten Firmierung nicht mehr aufzuhalten war. 2007 stieß dann Stefan Heyne als dritter Geschäftsführer dazu, der dann den Vertrieb übernahm. Bis heute bestimmen die drei Geschäftsführer die Geschicke des Unternehmens allein.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer, die die Jungunternehmer auch schon in den Anfangszeiten kennen gelernt hatte, sowie Schöppinger SPD-Kommunalpolitiker, besuchten jetzt das Unternehmen an seinem Standort im Ebbinghoff. Sebastian Hamann, der die SPD-Delegation empfing, erläuterte den Sozialdemokraten die einzigartige Geschichte von Shopware. Nach der positiven Entwicklung in den Anfängen der 2000er Jahre, war die Entscheidung zu einer quelloffenen Community Edition die beste, die die drei Jungunternehmer treffen konnten. Shopware habe sich zu dem am häufigsten angewendeten System entwickelt, machte Hamann deutlich. Eine jährliche Umsatzsteigerung von rund 42 Prozent mit entsprechendem Mitarbeiterwachstum zeige, dass man alles richtig gemacht habe.

Gemäß ihrem Motto `Offen - authentisch - visionär´ wird Shopware auch geführt. Die Offenheit zeige sich im Gebäude, so Hamann. Extrem wichtig sei die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern. Dazu tragen offene Büros, eine Lounge im Eingangsbereich und viele Entspannungsmöglichkeiten, wie Tischtennis, Beachvolleyball etc. bei, ist sich der Unternehmer sicher. Mit flexiblen Arbeitszeiten, der Möglichkeit für Heimarbeit, Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sowie betrieblichem Gesundheitsmanagement, kümmere man sich bei den Mitarbeitern zudem um Stressminimierung. Die Authentizität sieht Hamann in der Bodenhaftung, die sie nie verloren hätten und mit Visionen neue Herausforderungen anzugehen. Das zeige sich auch darin, dass man mit Shopware auf dem `platten Land´ in Schöppingen geblieben sei, betonte der Firmenchef. `Bisher haben wir schon viel erreicht, aber auch noch viel vor´, freut sich Hamann. So sei ein Neubau für weitere 150 Arbeitsplätze geplant.

Aber auch Erwartungen an die Politik gab Sebastian Hamann der Bundespolitikerin mit auf den Weg. So wünscht sich der Unternehmenschef einen Ausbau der MINT-Kompetenz (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) an den Schulen. Informatik fordert er als Pflichtfach, das auch schon in der Lehrerausbildung berücksichtigt werden müsse. Dies könne dem Fachkräftemangel entgegenwirken, betonte Hamann. Für gut qualifizierte Fachkräfte aus nicht-europäischen Staaten müsste es zudem einen erleichterten Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt geben. Dieser sei derzeit nur mit bürokratischen Aufwand zu erreichen, kritisierte Hamann. Arndt-Brauer versprach, die Anregungen mit nach Berlin zu nehmen.