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06.08.2018

Unterstützung gegen Auswirkung von Cybermobbing gefragt

Kinderschutzbund5Rheine. Die Beratungsstelle des Kinderschutzbundes in Rheine ist anerkanntes Kinderschutz-Zentrum und bietet Kindern, Jugendlichen, Eltern und Fachleuten ein weites Spektrum von Hilfsangeboten und Fortbildungsmaßnahmen an. Der Kinderschutzbund ist ein gemeinnütziger Verein und arbeitet auch im Kreis Steinfurt seit vielen Jahren überparteilich und überkonfessionell für die Interessen von Kindern und Jugendlichen.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer konnte sich nun einen aktuellen Eindruck über die konkrete Arbeit verschaffen. In Begleitung örtlicher Kommunalpolitiker wurde sie vom 1. Vorsitzenden Rainer Lagemann (3.v.li.) im Kinderschutzzentrum an der Stadtmauer in Rheine empfangen. Lagemann und die leitende Psychologin Sabine Busch-Murray (3.v.re.) erläuterten ihren Gästen das Aufgabenspektrum, das von der Beratung, Therapie, Prävention, Fort- und Weiterbildung über Kurse und Projekte für Kinder, Jugendliche, Eltern und Fachleute reicht. `Wegen der bereits seit langem hohen Auslastung sind aber die personellen Kapazitäten erschöpft´, machte Lagemann deutlich. Zudem sei der Generationenwechsel im Personalbestand eine Herausforderung, so der Vorsitzende weiter. Dazu käme, dass man sich wegen der gesteigerten Nachfrage eigentlich intensiver mit den Auswirkungen von Cybermobbing auf Kinder und Jugendliche befassen müsse, ergänzte Busch-Murray. Dies sei aber nur mit einer zusätzlichen Fachkraft zu leisten. Demnächst gebe es ein Bundesprogramm für Schulen, das solche Ansätze unterstützen soll, erläuterte Arndt-Brauer. Details des Programms seien zwar noch nicht bekannt; Geld stehe aber zur Verfügung, so die Finanzexpertin, denn eine Stelle im Bundeshaushalt sei schon eingestellt. Die Abgeordnete versprach, Lagemann und Busch-Murray zu gegebener Zeit über Einzelheiten des Bundesprogramms zu informieren.

Abschließend war man sich einig, dass intensiver Kontakt sehr wichtig für die Arbeit des Kinderschutzzentrums sei und man den regen Austausch weiterhin pflegen will.