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22.06.2016

Unkonventionelles Fracking dauerhaft verboten

MSMdBs1
Münsterland. Die SPD hat sich in den Verhandlungen um ein Verbot des unkonventionellen Frackings in Berlin durchgesetzt. Das werde der Bundestag auch so am Freitag beschließen, sind sich die fünf SPD-Abgeordneten aus dem Münsterland einig.

Der Änderungsantrag zum Gesetzentwurf sagt klar und deutlich, dass eine Erlaubnis zu versagen ist, wenn `Schiefer-, Ton- oder Mergelgestein oder Kohleflözgestein zur Aufsuchung oder Gewinnung von Erdöl oder Erdgas aufgebrochen werden soll´.

Dies ist das Aus für das unkonventionelle Fracking in Deutschland. Und selbst die vier zu wissenschaftlichen Zwecken möglichen Probebohrungen werde es in NRW nicht geben, denn die SPD habe durchgesetzt, dass die jeweilige Landesregierung zustimmen müsste. Auch die umstrittene Expertenkommission werde es nicht geben.

`Damit ist der Fall in NRW klar, denn auch die Landesregierung will das unkonventionelle Fracking in NRW verhindern´, so die Abgeordneten. `Mit diesem Gesetz setzen wir dieses Verbot um und schaffen damit Rechtssicherheit, die es bisher nicht gab.´