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14.07.2016

Städtebaufördermittel für Schöppingen

BauSchoepp1
Schöppingen. 217 Projekte erhalten in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen Geld aus dem Städtebauförderprogramm. Dafür investieren Land, Bund und die Europäische Union insgesamt fast 261 Millionen Euro. `Das Förderprogramm ist auch für Schöppingen eine wirksame Hilfe, um die Lebensqualität und das Zusammenleben zu verbessern´, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete und Finanzausschussvorsitzende Ingrid Arndt-Brauer. `Mit 1,469 Mio. Euro werden die städtebauliche Einbindung des Künstlerdorfes und die energetische Erneuerung sowie der barrierefreie Zugang zum Rathaus ermöglicht.´

Sehr erfreut zeigt sich auch die Schöppinger SPD. Gemeinsam mit der Bundespolitikerin nahmen daher jetzt die Kommunalpolitiker Stefan Roters (2. v. li.), Rainer Sobottka (i.Bild li.), und Martin Rehring (i. Bild re.) die betreffenden Örtlichkeiten in Augenschein. Sie erläuterten bei der Begehung der Abgeordneten die nächste Planung. Als erstes soll die Kulturhalle neben dem Künstlerdorf einen Anbau erhalten, der dann die neuen Sanitärräume und eine Hackschnitzel-Heizanlage beherbergt. Das Gebäude erhält eine Glasfront sowie einen Überdachungsvorbau. Weitere Mittel fließen in die energetische Sanierung des Rathauses. Die nähere Planung dafür erfolgt noch, wie Sobottka erläuterte.

Arndt-Brauer begrüßt `die soziale Ausrichtung des diesjährigen Städtebauförderprogramms. Damit zeigen Bund und Land einmal mehr, dass sie wissen, wo der Schuh drückt. Fast zwei Drittel der berücksichtigten Kommunen befinden sich in schwierigen finanziellen Situationen und brauchen genau diese Hilfe.´

Auch die inhaltliche Ausrichtung des Programms sei richtig: Der soziale Zusammenhalt wird mit gezielten Maßnahmen in Wohnquartieren gefördert. Zugleich wird so die regionale Wirtschaft unterstützt. Die Fördermittel ermöglichen ein Vielfaches an weiteren Investitionen. `Das ist ein gutes und nachhaltiges Konjunkturprogramm für unsere Städte und Gemeinden. Es verbessert die Attraktivität unserer Städte, ihre Aufenthalts- und Lebensqualität für alle Menschen und hilft denen, die Hilfe besonders bedürfen. Letztlich sichert es auch Arbeitsplätze vor Ort, vom Handel bis zur Bauwirtschaft´, macht Arndt-Brauer deutlich.

Dabei bleibt es bei der kommunalfreundlichen Ausgestaltung der Bund-Länder-Hilfen in Nordrhein-Westfalen, denn jeder Bundes-Euro wird mit 1,40 Euro des Landes ergänzt. Die Kommunen müssen 60 Cent beisteuern. `Das ist einzigartig in Deutschland: Nach dem üblichen Finanzierungsschlüssel müssten Bund, Land und Kommune jeweils einen gleich hohen Anteil aufbringen´, so Finanzexpertin Arndt-Brauer.