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18.07.2016

Städtebaufördermittel für Greven

BauGreven1
Greven. 217 Projekte erhalten in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen Geld aus dem Städtebauförderprogramm. Dafür investieren Land, Bund und die Europäische Union insgesamt fast 261 Mio. Euro. `Das Förderprogramm ist auch für Greven eine wirksame Hilfe, um die Lebensqualität und das Zusammenleben zu verbessern´, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete und Finanzausschussvorsitzende Ingrid Arndt-Brauer. `Mit 430.000 Euro gefördert wird die barrierefreie Umgestaltung des Marktplatzes, des Kirchplatzes und angrenzender Bereiche sowie die Ergänzung des Freizeit- und Sportsparks Emsaue.´

Sehr erfreut zeigt sich auch die Grevener SPD. Gemeinsam mit der Bundespolitikerin nahm jetzt SPD-Parteichef und Ratsmitglied Dirk Nolte die betreffenden Örtlichkeiten in Augenschein und erläuterte der Finanzpolitikerin auf dem Marktplatz, wie dieser demnächst barrierefrei umgestaltet werden soll. Das Kopfsteinpflaster soll zum Teil weichen und macht glatten Pflastersteinen Platz. `Das macht es Menschen, die mit Rollatoren, Rollstühlen o.ä. unterwegs sind, einfacher, den Marktplatz zu begehen´, freut sich Nolte.

Arndt-Brauer begrüßt `die soziale Ausrichtung des diesjährigen Städtebauförderprogramms. Damit zeigen Bund und Land einmal mehr, dass sie wissen, wo der Schuh drückt. Fast zwei Drittel der berücksichtigten Kommunen befinden sich in schwierigen finanziellen Situationen und brauchen genau diese Hilfe.´

Auch die inhaltliche Ausrichtung des Programms sei richtig: Der soziale Zusammenhalt wird mit gezielten Maßnahmen in Wohnquartieren gefördert. Zugleich wird so die regionale Wirtschaft unterstützt. Die Fördermittel ermöglichen ein Vielfaches an weiteren Investitionen. „Das ist ein gutes und nachhaltiges Konjunkturprogramm für unsere Städte und Gemeinden. Es verbessert die Attraktivität unserer Städte, ihre Aufenthalts- und Lebensqualität für alle Menschen und hilft denen, die Hilfe besonders bedürfen. Letztlich sichert es auch Arbeitsplätze vor Ort, vom Handel bis zur Bauwirtschaft“, macht Arndt-Brauer deutlich.

Dabei bleibt es bei der kommunalfreundlichen Ausgestaltung der Bund-Länder-Hilfen in Nordrhein-Westfalen, denn jeder Bundes-Euro wird mit 1,40 Euro des Landes ergänzt. Die Kommunen müssen 60 Cent beisteuern. „Das ist einzigartig in Deutschland: Nach dem üblichen Finanzierungsschlüssel müssten Bund, Land und Kommune jeweils einen gleich hohen Anteil aufbringen“, so Finanzexpertin Arndt-Brauer.