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24.02.2017

Rheiner Sozialdemokraten diskutieren im Reichstag

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Rheine. Vier Tage Berlin, straff gefüllt mit einem interessanten politischen Programm, absolvierten jetzt Rheiner Sozialdemokraten. Eingeladen hatte ihre Abgeordnete Ingrid Arndt-Brauer, die die Gruppe dann auch im Deutschen Bundestag persönlich begrüßte. Im Fraktionssaal der SPD tauschten sich die Gäste mit Arndt-Brauer aus und hatten zudem noch Gelegenheit, den Plenarsaal zu besichtigen und einem Vortrag über die Aufgaben und Arbeit des Parlaments zu lauschen.

Da Arndt-Brauer Vorsitzende des Finanzausschusses ist, war der Besuch im Finanzministerium obligatorisch. Eine Stadtrundfahrt - an politischen Gesichtspunkten orientiert - gehörte ebenso zum Programm, wie ein Abstecher ins Willy-Brandt-Haus, der SPD-Parteizentrale in Berlin-Kreuzberg. 

Besonders interessant gestaltete sich die Besichtigung der Blindenwerkstatt Otto Weidt, die sich am Hackeschen Markt befindet und ein Museum beherbergt. Hier beschäftigte der Kleinfabrikant Otto Weidt während des Zweiten Weltkrieges hauptsächlich blinde und gehörlose Juden. Sie stellten Besen und Bürsten her. Verschiedene Lebensgeschichten berichten von Otto Weidts Bemühungen, seine jüdischen Arbeiterinnen und Arbeiter vor Verfolgung und Deportation zu schützen. Als die Bedrohung immer größer wurde, suchte er für einige von ihnen Verstecke. Eines davon befand sich in den Räumen des heutigen Museums. Beim anschließenden Rundgang durch die Hackeschen Höfe konnten sich die Gronauer ein Bild von der außergewöhnlichen Architektur und der einzigartigen Mischung von Berliner Modelabeln, Kunsthandwerken und Manufakturprodukten machen.