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29.04.2016

Postgewerkschaftler in Berlin

Postgewerkschaft1
Greven-Reckenfeld. Jeder kann sich noch an den Streik der Beschäftigten der Post im vergangenen Jahr erinnern. Auslöser des Streiks war die Ausgliederung der Paketzustellung in 49 regionale DHL Delivery GmbHs. Neben einer schlechteren Bezahlung nach Tarifverträgen der Logistikbranche mussten die Paketzusteller häufig auch schlechtere Arbeitsbedingungen in Kauf nehmen. Aus diesem Anlass hatte sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer im Juni 2015 mit Betriebsratsmitgliedern des Briefverteilzentrums in Greven-Reckenfeld getroffen. Als Anerkennung für ihren Einsatz lud die Finanzpolitikerin die Gewerkschafter zu sich nach Berlin ein.

Die Postgewerkschaftler kamen der Einladung gerne nach und reisten jetzt mit ihren Ehefrauen für vier Tage nach Berlin. Ein attraktives Programm mit u.a. Bundestagsbesuch mit Vortrag und Besichtigung des Reichstagsgebäudes sowie Dachterrasse und Glaskuppel sowie das Finanzministerium und der Bundesnachrichtendienst in Berlin-Lichterfelde erwartete die Gäste. Besonders beeindruckte diese das Dokumentationszentrum `Topographie des Terrors´ in Kreuzberg. Auf dem Gelände des Dokumentationszentrums, neben dem Martin-Gropius-Bau und unweit des Potsdamer Platzes, befanden sich von 1933 bis 1945 die wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors: das Geheime Staatspolizeiamt mit eigenem `Hausgefängnis´, die Reichsführung-SS, der Sicherheitsdienst (SD) der SS und während des Zweiten Weltkriegs auch das Reichssicherheitshauptamt. Das Gesamtgelände der `Topographie des Terrors´ ist durch einen Geländerundgang mit 15 Stationen inhaltlich erschlossen, die einen Überblick über die Geschichte des historischen Orts vermitteln.

Bevor es für die Gewerkschafter zurück ins Münsterland ging, hatten diese noch die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit Arndt-Brauer und einem gemeinsamen Foto.