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24.09.2018

Positiver Arbeitsmarkt im Kreis Borken

AACoesfeld1Kreis Borken. Zu einem Arbeitsgespräch trafen sich jetzt die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer und Ulla Schulte mit dem Leiter der Agentur für Arbeit Coesfeld, Johann Meiners. Die beiden Sozialdemokratinnen informieren sich regelmäßig über die Arbeitsmarktlage in ihren Wahlkreisen.

Erneut gehört die Arbeitslosenquote des zuständigen Arbeitsagenturbezirks Coesfeld, zu den bundesweit niedrigsten, freut sich Meiners. Trotz der positiven Arbeitsmarktentwicklung haben es aber vor allem Menschen, die schon länger arbeitslos, im fortgeschrittenen Alter oder gering qualifiziert sind, schwer, wieder eine Stelle zu finden. Verfestigte Arbeitslosigkeit könne nur mit Investitionen in berufliche Bildung gelöst werden, machte Meiners deutlich. Der Agenturleiter findet dafür in der Qualifizierungsoffensive von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) gute Ansätze und hegt die Hoffnung, dass gerade der angesprochene Personenkreis wieder in Beschäftigung kommt. `Der Arbeitsmarkt gibt das auf jeden Fall her´, stellte Meiners klar.

Auch das Thema Ausbildung stand bei diesem Treffen auf der Agenda. Die Arbeitsagentur Coesfeld konnte gegenüber den Politikerinnen auf eine gute Beratungsquote zur dualen Ausbildung verweisen. In einem guten Zusammenspiel mit Kreishandwerkerschaften, Unternehmen, Schulen etc. sei man intensiv unterwegs, Jugendlichen auf dem Weg in den Beruf oder ins Studium Hilfe und Orientierung anzubieten, versicherte Meiners. Mit Blick auf die erforderliche Fachkräftesicherung in der Region sei es notwendig, den Wert und die Möglichkeiten der beruflichen Aus- und Weiterbildung darzustellen. Dazu passt die Hoffnung, in diesem Jahr die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverhältnisse auf dem bereits erreichten hohen Niveau zu halten oder sogar leicht zu steigern.

Der Mangel an Pflegekräften in der Altenpflege, und wie man diesem begegnen könne, war dann ein weiteres Thema in dem Gespräch. Hier strebt Meiners die Bildung eines Netzwerkes aus Vertretern von Altenpflegeeinrichtungen und Fachseminaren an, um diese Frage gemeinschaftlich zu diskutieren und Lösungsansätze für die Region anzudenken.