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05.10.2018

Polizei hat `freie Fahrt´ bei Arndt-Brauer

GdP-KrSt1Kreis Steinfurt. Über 41.000 Mitglieder verzeichnet die Gewerkschaft der Polizei (GdP) als größte Berufsvertretung für die Beschäftigten der Polizei allein in NRW. Hier sind aber nicht nur Beamte des Wach- und Wechseldienstes und der Bereitschaftspolizei organisiert, sondern auch der Kriminalkommissariate. Aber auch Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte im Polizeidienst sowie ehemaligte Polizeibeschäftigte werden von der GdP vertreten.

Der SPD-Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer ist die Organisation in einer Gewerkschaft wichtig. `Das Verhältnis der SPD zu den Gewerkschaften war immer ein besonderes. Beide haben ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert, als sich die Arbeiter zusammenschlossen, um für bessere Arbeitsbedingungen und Löhne zu kämpfen und um die gesellschaftlichen Verhältnisse zu verändern´, betont die Abgeordnete. Um das gewerkschaftliche Engagement von Polizeibeamten und- beschäftigten aus ihrem Wahlkreis zu honorieren, lud die Politikerin jetzt GdP-Mitglieder des Kreisgruppenvorstands Steinfurt in die Bundeshauptstadt ein.

Vier Tage lang konnten die Gewerkschaftler bei freier Fahrt, Unterkunft und Verpflegung einen umfassenden Einblick nicht nur in das politische Berlin bekommen. So standen u.a. eine Stadtrundfahrt, die sich an politischen Punkten orientierte und eine Spree-Schifffahrt auf dem Programm. Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste vom Anne Frank Zentrum und dem Museum `Otto Weidt Blindenwerkstatt´ am Hackeschen Markt. Das Museum erzählt die Geschichte des Kleinfabrikanten Otto Weidt, der während des zweiten Weltkrieges hauptsächlich blinde und gehörlose Juden mit der Herstellung von Besen und Bürsten beschäftigte. Verschiedene Lebensgeschichten berichten von Otto Weidts Bemühungen, seine jüdischen Arbeiterinnen und Arbeiter vor Verfolgung und Deportation zu schützen.

Da Arndt-Brauer seit 1999 Mitglied des Finanzausschusses ist, führte das Programm natürlich auch in das von Minister Olaf Scholz (SPD) geführte Finanzministerium. Allein die Geschichte des Gebäudes, das 1935/36 erbaut wurde, beeindruckte die Gruppe. Hier residierte bis Kriegsende das Reichsluftfahrtministerium und damit das Machtzentrum Hermann Görings. Nach Ende des Krieges nutzte die sowjetische Militäradministration das Haus bis 1948 als Hauptquartier. Im Jahr 1947 wurde hier die Deutsche Wirtschaftskommission als zentrale Verwaltungsorganisation für die sowjetische Besatzungszone gegründet. Bis zur Wiedervereinigung 1989 diente das Gebäude als `Haus der Ministerien´ der DDR. Nach der Nutzung durch die Treuhandanstalt von 1991 bis 1995 fand 1999 das Bundesfinanzministerium hier seinen Sitz.

Einen runden Abschluss fand die Fahrt bei einem Besuch im Deutschen Bundestag. Neben der Teilnahme an einer Plenarsitzung, ging es hoch zu der berühmten Glaskuppel auf der Dachterrasse des ehemaligen Reichstagsgebäudes. Hier traf sich die Gruppe mit ihrer Gastgeberin Ingrid Arndt-Brauer, die sich Zeit für ein Gespräch und ein gemeinsames Foto nahm und die Besucher mit den besten Wünschen für eine gute Fahrt ins heimische Münsterland verabschiedete.