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03.02.2016

Politische Diskussion am Berufskolleg

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Rheine. Im Januar waren die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Ernährung (13. Jahrgang) des Berufskollegs Rheine in Berlin. Neben einigen ernährungstechnisch relevanten Programmpunkten, wie beispielsweise der Grünen Woche, besuchte die Gruppe auch den Bundestag und das Paul-Löbe-Haus (Abgeordnetenhaus). Unterstützt hat dies die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer, die sich jetzt mit den jungen Leuten am Berufskolleg traf.

Neben dem Leistungskurs fanden sich auch künftige Kinderpflegerinnen zu der Gesprächsrunde ein, die bereits im vergangenen Jahr Berlin besucht hatten.

Neben Fragen zum Privatleben der Abgeordneten und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, brannten den jungen Leuten aktuelle Themen auf den Nägeln. An erster Stelle stand die aktuelle Flüchtlingssituation vor Ort und was man möglicherweise in den Ursprungsländern der Betroffenen unternehmen kann, um die Situation zu verbessern.

Auf den Krieg in Syrien bezogen, sieht Arndt-Brauer Verhandlungen mit dem so genannten Islamischen Staat (IS), dem ein fundamentalistischer Staat vorschwebt, als sehr schwierig an. Zudem sei dieser kleinzellige Terrorismus bereit, für seine Überzeugung zu sterben. Einfluss auf die dortige Situation nimmt Deutschland mit dem Einsatz von Aufklärungsflugzeugen, Kontenüberwachung von IS-Angehörigen sowie der Einstellung von Waffenlieferungen an Saudi-Arabien, damit der IS nicht an diese herankommt. `Auch unser Bundesnachrichtendienst, das Zoll- und Bundeskriminalamt sind am Kampf gegen den IS beteiligt´, machte Arndt-Brauer deutlich. Zudem sucht Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) Partner, die in Syrien Einfluss nehmen könnten und führt dazu zahlreiche Gespräche.

Lösungsansätze zur aktuellen Flüchtlingssituation sieht die Abgeordnete in der Unterstützung der Türkei und Griechenlands, wo die Mehrzahl der Flüchtlinge ankommt. In Deutschland könne man den Zuzug der Flüchtlinge mit viel Einsatz der Kommunen und Vereinen/Verbänden sowie vielen ehrenamtlich Tätigen noch bewältigen, aber nicht unbegrenzt. In den Bereichen Unterbringung und Integration etc. werde noch mehr Hilfe benötigt. `Wegen unserer guten Wirtschaftslage haben wir höhere Steuereinnahmen und das Geld für die benötigte Hilfe ist da´, so die Finanzausschussvorsitzende. Unsolidarisch findet es die Abgeordnete, wie zum Teil die Nachbarländer mit dem Thema umgehen. `Wer von der EU profitiert, muss auch Flüchtlinge aufnehmen. Wer das nicht macht, sollte auch kein Geld bekommen´, stellte Arndt-Brauer abschließend klar.