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26.03.2018

Politische Bildung für Flüchtlinge

Ottenstein_Berlin1Ottenstein/Berlin. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer pflegt gute Kontakte zu der Flüchtlingshilfe Ottenstein und lud jetzt ehrenamtliche Helfer sowie Flüchtlinge nach Berlin ein. Einerseits honoriert die Abgeordnete damit das ehrenamtliche Engagement der Ottensteiner, andererseits will sie den Flüchtlingen ein Bild ihrer politischen Arbeit und einen Einblick in die deutsche Geschichte vermitteln.

Vier Tage lang konnten die Ottensteiner und ihre Neubürger, bei freier Fahrt, Unterkunft und Verpflegung, einen umfassenden Einblick nicht nur in das politische Berlin bekommen. So standen u.a. ein Besuch beim Bundesnachrichtendienst, eine an politisch relevanten Punkten orientierte Stadtrundfahrt und ein Besuch bei der deutschen Vertretung des Europäischen Parlaments  in Berlin auf dem Programm.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste vom Anne Frank Zentrum und dem Museum `Otto Weidt Blindenwerkstatt´ am Hackeschen Markt. Das Museum erzählt die Geschichte des Kleinfabrikanten Otto Weidt, der während des zweiten Weltkrieges hauptsächlich blinde und gehörlose Juden mit der Herstellung von Besen und Bürsten beschäftigte. Verschiedene Lebensgeschichten berichten von Otto Weidts Bemühungen, seine jüdischen Arbeiterinnen und Arbeiter vor Verfolgung und Deportation zu schützen.

Wegen Parallelen zu eigenen Erfahrungen in ihrer syrischen Heimat, ertrugen einige syrische Flüchtlinge nur schwer die Ausstellung `Topographie des Terrors´ unweit des Potsdamer Platzes. Hier befanden sich von 1933 bis 1945 die wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors: das Geheime Staatspolizeiamt mit eigenem `Hausgefängnis´, die Reichsführung-SS, der Sicherheitsdienst (SD) der SS und während des Zweiten Weltkriegs auch das Reichssicherheitshauptamt.

Der Besuch im Bundestag, verbunden mit der Besichtigung des Plenarsaals und dem Vortrag über Aufgaben und Arbeit des Parlaments, interessierte die Gäste sehr. Die Dachterrasse des ehemaligen Reichstagsgebäudes und die Glaskuppel beeindruckte die Ottensteiner ebenfalls. Auch Gastgeberin Ingrid Arndt-Brauer ließ es sich nicht nehmen, die Gäste persönlich zu begrüßen und mit ihnen über ihre Arbeit zu sprechen. Zeit für ein gemeinsames Foto sowie zahlreiche Selfies nahm sich die Finanzexpertin gerne, bevor sie die Münsterländer wieder in ihren Wahlkreis entließ.