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02.05.2017

Politik auch für Jüngere

OV-Legden5a
Legden. Dem Eindruck der Bürgerinnen und Bürger, dass die Kommune Legden nur `ältere Politik´ macht, tritt Sigrid Goßling, SPD-Fraktionsvorsitzende im Rat der Gemeinde, vehement entgegen. Verstärkt nimmt die SPD Legden Politik für Jüngere in den Fokus und legt den Schwerpunkt auf `Familie und Bildung´. So hat sich die SPD für die Ausweitung der Angebote der Offenen Ganztagsschule (OGS) stark gemacht und dass deren Gebühren nicht steigen, so Goßling. Im Hinblick auf ein Spielplatzkonzept haben sich die Sozialdemokraten für eine Elternbefragung eingesetzt - leider habe die CDU-Fraktion dagegen gestimmt, kritisiert Goßling.

Auch kostenlose Bildung von der Kita bis zur Uni ist den Legdener Genossen wichtig.  Auf einer öffentlichen Veranstaltung mit dem SPD-Landtagskandidaten Dietmar Brüning wurde berichtet, was die Landesregierung bereits dazu auf den Weg gebracht hat und zukünftig bringen will. Brüning erläuterte, dass das von CDU und FDP 2008 eingeführte KiBiz (Kinderbildungsgesetz) schlecht gemacht gewesen sei. Die Kritik war damals schon harsch: Befürchtungen, dass Elternbeiträge steigen, Öffnungszeiten gekürzt werden und die Betreuungsqualität leide - etwa durch nicht feststehende Gruppengrößen - waren die Folge. Das sozialdemokratisch geprägte Schlagwort `KiBiz ist Mumpitz”  machte die Runde. Im SPD-Programm stehe jetzt, dass 30 Stunden im Kindergarten beitragsfrei gestellt werden sollen.  Mit mehr Personal, flexibleren Zeiten und 35 Stunden Öffnungszeit soll die Qualität weiter gesteigert werden. Darüber hinaus wird es eine landesweit gleiche Gebührenstaffelung geben, so Brüning weiter.

`Jeder dritte Euro aus dem Landeshaushalt fließt in Kinder, Bildung und Familien (über 200 Mrd. Euro seit 2010). Rot-Grün investiert mehr in die Zukunft, als jemals eine andere Regierung in NRW´, machte der Landtagskandidat deutlich.

Auch die Kampagne von Hannelore Kraft `Kein Kind zurücklassen´ wirkt: Die Umsetzung der Ziele und Maßnahmen in den 18 beteiligten Städten und Kreisen ist zu über 80 Prozent ganz oder teilweise gelungen. Alle Teilnehmer wollen auch weiterhin mitmachen, weitere 22 Kommunen sollen hinzukommen. Insgesamt werden mit dem Programm 3 Mio. Kinder und Jugendliche erreicht - das sind 60 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in NRW. Hannelore Krafts Ansatz der präventiven Sozial- und Bildungspolitik ist richtig und wirkt auch nachhaltig, wie Untersuchungen ergeben.

Die Landesregierung habe in den letzten Jahren schon viel erreicht und wolle das auch weiter ausbauen, so Brüning weiter. Er kämpfe dafür, dass die SPD weiter stärkste Kraft bleibe. Man solle sich nicht mit dem politischen Gegner befassen, sondern die eigenen Pluspunkte herausstellen. `Denn damit müssen wir uns nicht verstecken´, zeigte sich Brüning abschließend kämpferisch.