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18.05.2018

Nelson-Mandela-Schule in Berlin

MandelaSchule1Berlin/Rheine. Wenn im Bundestag der Haushalt beraten wird, ist besonders viel los: Dann tagt das Plenum auch dienstags und mittwochs in einem regelrechten Beratungsmarathon.

Die Schülerinnen und Schüler der Nelson-Mandela-Schule aus Rheine haben sich also eine spannende Woche ausgesucht, um auf Einladung der Horstmarer SPD-Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer den Bundestag zu besuchen. Schon auf den belebten Gängen des Paul-Löbe-Hauses, in dem unter anderem die Fachausschüsse des Parlaments tagen, kamen erste Fragen der insgesamt neunzig Teilnehmer auf. Entsprechend lebhaft gestaltete sich das einstündige Gespräch, in dem Arndt-Brauer viele Fragen zu ihren politischen Positionen und ihrer Laufbahn als Politikerin beantwortete. Arndt-Brauer, die als Finanzexpertin für die SPD seit 1999 im Finanzausschuss sitzt, sprach mit den Schülern unter anderem über den Sinn verschiedener Steuern, um sich dann einer munteren Diskussion zu widmen. Dabei wurde kaum ein Thema ausgelassen: Nicht nur, wie es um die Weltpolitik stehe und was Arndt-Brauer von US-Präsident Donald Trump halte, wollte die Gruppe wissen, die sich nicht nur sehr interessiert, sondern auch bestens informiert zeigte. Auch, wie es um die Finanzierung von Schulen und den Mangel an Lehrkräften stehe, wollte eine Schülerin wissen. `An der Finanzierung von Schulen sind verschiedene Stellen beteiligt. Die Kommunen finanzieren die Schule, während das Land die Lehrer einstellt´, erklärte Arndt-Brauer. Nicht nur die Ausstattung der Schulen müsse verbessert werden, sondern auch die Arbeitsbedingungen der Lehrer. Nur das mache den Beruf attraktiver, so Arndt-Brauer. Besonders viel wollten die Schüler über den Beruf als Abgeordnete wissen: Welche Aufgaben damit verbunden seien, wie viele Termine man wahrnehmen müsse und wie man überhaupt in die Politik komme, wollten die Berlinbesucher wissen. `Die Zahl der Termine hängt stark von den Aufgaben ab, die man als Abgeordnete übernimmt´, erklärte Arndt-Brauer. `Ich bin Mitglied im Finanzausschuss, der in jeder Sitzungswoche tagt und außerdem im Fraktionsvorstand der SPD. Ich komme damit auf relativ viele Termine, die ich sehr gerne wahrnehme.´ Den Weg in die Politik habe sie in den 1980er-Jahren gefunden. `1982 wurde Helmut Kohl Bundeskanzler und erzählte uns, es sei Zeit für eine geistig-moralische Wende. Als ich davon hörte, wusste ich, dass ich mich politisch engagieren muss, und zwar für eine sozial gerechte Politik und nicht für den Rückfall in besonders konservative Zeiten´. Das sei auch der Grund gewesen, warum Arndt-Brauer sich für eine Mitgliedschaft in der SPD entschied.

`Lest Zeitung, hört Nachrichten, haltet euch auf dem Laufenden und engagiert euch für die Dinge, die euch auf dem Herzen liegen´, gab die SPD-Politikerin den Schülern mit auf den Weg, die sich im Anschluss nicht nur auf ein Mittagessen im hauseigenen Besucherrestaurant freuen durften, sondern auch auf einen Besuch des Plenarsaals im Reichstag.