Arndt-Brauer_072c
 Home
 Zur Person
 Pressemitteilung
 Wahlkreis
 Service
 Links
 Impressum Datenschutz
Banner2

20.06.2019

Münsterländer zu Gast

BPA-2019-6aKreis Steinfurt/Kreis Borken. 50, größtenteils ehrenamtlich engagierte, aber auch politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis Steinfurt I/Borken I besuchten jetzt auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer die Hauptstadt.

Bei bestem Sommerwetter ging es für die Gruppe mit dem Bus im Münsterland los. Hochsommerliche Temperaturen erwarteten die Münsterländer dann bei ihrem ersten Termin in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Die ehemalige Zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi fungierte zur Zeiten des DDR-Regimes für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) als Gefängnis und wurde bis zur Wende Ende 1989 auch so genutzt. Die weiteren drei Tage führten gut organisiert u.a. auch in die SPD-Parteizentrale in Kreuzberg, kurz WBH (Willy-Brandt-Haus) genannt, ins Gesundheitsministerium und mit einer politisch orientierten Stadtrundfahrt nicht nur durch das politische, sondern auch historische Berlin. So gehörte das geschichtsträchtige Reichstagsgebäude mit der Dachterrasse und der berühmten Glaskuppel obligatorisch zu den Besichtigungsterminen. Gleich im Anschluss traf sich die Gruppe dann im Paul-Löbe-Haus mit ihrer Abgeordneten Arndt-Brauer zu einer Diskussion. Das Kanzleramt stand dann als Kulisse für ein gemeinsames Foto von Arndt-Brauer mit der Gruppe zur Verfügung.

Ein Busausflug nach Brandenburg führte die Gruppe anderntags in das Holländische Viertel im Zentrum Potsdams. Preußenkönig Friedrich Wilhelm I., der eine Vorliebe für die holländische Kultur hatte, plante das Viertel, das nach seinem Tod von seinem Sohn 1740 fertig gestellt wurde. Nachdem das Holländische Viertel zu DDR-Zeiten teilweise verfallen war, wurde es nach der Wende wiederentdeckt, nach und nach - auch mit Unterstützung des niederländischen Königshauses - restauriert, und ist mittlerweile praktisch vollständig saniert. Die hübschen kleinen Häuser mit den typischen Backsteingiebeln sind ein besonderer Anziehungspunkt für Touristen.

Besonders betroffen zeigte sich die Gruppe bei der Führung in dem ehemaligen Zentralen Untersuchungsgefängnis der sowjetischen Militärspionageabwehr in Potsdam an der Leistikowstraße. Von 1945 bis zum Zerfall des sowjetischen Geheimdienstes KGB im Jahre 1991 wurde das Gebäude als Geheimdienstgefängnis genutzt. Seit 2012 informiert eine ständige Ausstellung über die Geschichte des Ortes und die mit ihm verbundenen Schicksale, von der auch die Gäste aus dem Münsterland nicht unberührt blieben.

Abschließend konnte sich die Gruppe über ein Highlight freuen: eine Schifffsrundfahrt auf der Havel. Von einer ganz anderen Perspektive zeigten sich den Seefahrern bekannte Sehenswürdigkeiten, wie z. B. das Schloss auf der Pfaueninsel, der Park Babelsberg, die St. Peter-und-Paul-Kirche und der Flensburger Löwe. Auf der Rückfahrt zum Anleger konnte man noch einen Blick auf die berühmte Glienicker Brücke werfen. Die Brücke verbindet Berlin mit Potsdam und war legendärer Schauplatz während des Kalten Krieges. Über die Brücke tauschten die USA und die Sowjetunion Spione aus.

Beeindruckt von den Erlebnissen, aber auch nachdenklichen und berührenden Momenten, ging es dann mit den besten Wünschen von Ingrid Arndt-Brauer wieder zurück ins Münsterland.