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22.02.2017

Mehr Föderalismus in Mosambik

DelegationMosambik1
Berlin. Mit Afrika verbinden viele Menschen Armut, Krisen und Korruption. Weniger bekannt ist, dass es auch dort vielerorts engagierte Parlamentarier gibt, die die Zukunft ihres Landes aktiv gestalten und verbessern wollen. Ingrid Arndt-Brauer (SPD), Vorsitzende des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags, hat jetzt im Namen des Ausschusses eine Delegation mosambikanischer Abgeordneter mit deren Vorsitzendem Dr. Edson da Graca Francisco Macuácua (6.v.re) zu einem Gespräch empfangen.

Im Mittelpunkt des einstündigen Austausches standen Fragen der staatlichen Organisation und der Verteilung von Steuergeldern. Die Abgeordneten aus Mosambik wünschen sich eine stärkere Dezentralisierung als Grundlage für einen Demokratisierungs- und Versöhnungsprozess in dem lange Jahre von Bürgerkrieg geprägten Land. Provinzen und die lokale Ebene sollen nicht nur von mehr Mitbestimmung, sondern auch von einer gerechteren Verteilung der Steuereinnahmen profitieren.

Deutschland hat bereits sehr lange und intensive Erfahrungen mit dem Föderalismus gemacht. Die Gäste aus dem südostafrikanischen Land nutzen die Zusammenkunft ausgiebig für Fragen und konnten eine Vielzahl von Anregungen mit nach Hause nehmen.