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08.11.2018

Lebhafte Diskussion

RealschuleBurgsteinfurt1Steinfurt. Super vorbereitet waren die Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs der Realschule in Burgsteinfurt. Anlass war ein besonderer Gast, den Schulleiter Hans-Dieter Jürgens an diesem Morgen begrüßte. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer, die immer wieder gerne Schulen besucht, war einer Einladung der Schule gefolgt und stand den über 100 Realschülern für eine Diskussion zur Verfügung.

Diese startete dann auch ganz schnell mit einer Vielzahl an Fragen. Persönliche Fragen, wo die Abgeordnete während der Sitzungswochen in Berlin wohnt, wie sie Familie und Beruf unter einen Hut gebracht habe und wie sie zur SPD gekommen sei, beantwortete Arndt-Brauer ausführlich. Die Diskussion nahm dann mit politischen Themen Fahrt auf. Besonders bewegte die Jugendlichen das Wachsen der AfD und sie wollten von Arndt-Brauer die Gründe dafür wissen. `Die AfD greift diffuse Ängste auf und präsentiert dafür vermeitlich `einfache´ Lösungen´, so die Politikerin. Auf komplexe Fragen hat sie hingegen keine Antworten: Ein Rentenkonzept, Digitalisierung, bezahlbarer Wohnraum, Klimawandel - alles Fehlanzeige. Und die Forderung der AfD zum Austritt aus der EU könne sich Deutschland als starkes Exportland gar nicht leisten. Das würde viele Arbeitsplätze kosten, so Arndt-Brauer weiter.

Weitere Themen, wie u.a. Klimapolitik, bezahlbarer Wohnraum, Arbeitslosigkeit bei Menschen mit Migrationshintergrund, warum Milch- und Fleischpreise so niedrig sind und wie Arndt-Brauer G8 oder G9 findet, diskutierte sie ausführlich mit den Jugendlichen. Auch dem Thema, wie sie die derzeitige Politik findet, ging die Abgeordnete nicht aus dem Weg. `Mit meiner persönlichen Politik bin ich zufrieden´, erläuterte Arndt-Brauer augenzwinkernd. `Mit der anderen Politik eher nicht. Wegen der Personaldeabtten gehen alle bisherigen Erfolge unter. Das stört mich sehr´, kritisierte sie in Richtung der Bundespolitik.

Dass ihr Job gut bezahlt werde, verhehlte Arndt-Brauer auf Nachfrage nicht. Zu bedenken gab sie allerdings, dass es sich immer erst einmal nur um einen Job für eine Legislaturperiode handle. Für eine Verlängerung müsse man dann auch entsprechend kämpfen. Nichtsdestotrotz sei die Politik aber immer ein Traumjob für sie gewesen, betonte Arndt-Brauer.

Abschließend bedankte sich Schulleiter Jürgens für die rege Diskussion und wollte von der Abgeordneten wissen, wie sie selbst das empfunden habe. `Es hat mir viel Spaß gemacht und ich komme gerne wieder´, so Arndt-Brauer, die die Schüler für ihre engagierten Beiträge lobte.