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14.08.2017

Kostenlose Bildung von der Kita bis zur Uni

AJG5a
Neuenkirchen. Eine Studienfahrt führte noch kurz vor den Sommerferien die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a des Arnold-Janssen-Gymnasiums in St. Arnold nach Berlin. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer hatte die Achtklässler in den Bundestag eingeladen, aber dort keine Gelegenheit gefunden, sich mit den Gymnasiasten persönlich zu treffen. Das holte die Bundespolitikerin gerne nach und folgte einer Einladung in die Schule. Hier nahm Klassenlehrer Dr. Nikolaus Barbian die Abgeordnete in Empfang und übergab den Staffelstab dann direkt an seine Schülerinnen und Schüler, die die Moderation der Diskussion übernahmen. Souverän wurde Arndt-Brauer von den Moderatoren begrüßt, die es sich nicht nehmen ließen, sich bei der Finanzpolitikerin für die finanzielle Unterstützung der Reise zu bedanken. Bei dem Besuch u.a. im Bundestag und der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi, habe man viel gelernt, versicherten die Schüler der Abgeordneten.

Für die anschließende Diskussion hatten sich die Jugendlichen gut vorbereitet. In den drei Themenblöcken `Politik und Beruf´, `Persönliches und Privates´ sowie `Bildung und Schule´, hatten die Schüler einen umfangreichen Fragenkatalog erarbeitet. Ausführlich beantwortet Arndt-Brauer die Fragen, wie sie über die Schülervertretung und die Studentenbewegung an der Uni zur Politik gekommen ist. Über ihr Mandat im Steinfurter Kreistag sei sie dann 1999 in den Bundestag gelangt. Auf Nachfrage erläuterte Arndt-Brauer auch, wie sich ihr Tag gestaltet, wenn sie nicht wegen der Sitzungswochen in Berlin anwesend sein muss. Neben Terminen im Wahlkreis, wie z.B: Treffen mit Vereinen und Verbänden, Betriebsbesichtigungen oder Parteiveranstaltungen, nimmt sich die in Horstmar-Leer lebende Finanzexpertin auch Zeit für ihre Familie. `Ich spiele aber auch gerne Gitarre und laufe“, stellte sie ihre Hobbys vor.

Ob es eine `Feindschaft´ unter den Parteien gebe, konnte die Politikerin nicht bestätigen. Unter den Bundestagskollegen, egal welcher Partei, herrsche ein vernünftiger Umgang. Gerade in der großen Koalition habe man konstruktiv zusammen gearbeitet, machte Arndt-Brauer deutlich.

Der dritte Themenblock `Bildung und Schule´ sei zwar ein Landesthema, aber sie habe natürlich eine Meinung dazu, erläuterte die Abgeordnete. Aus Erfahrung mit ihren eigenen vier, mittlerweile erwachsenen Kindern, befürwortet sie die Umkehr von G8 zu G9. Das so genannte Turboabitur nach 8 Jahren war 2005 von der damaligen NRW-Landesregierung von CDU und FDP eingeführt worden und soll jetzt wieder abgeschafft werden. Darüber hinaus ist die Finanzexpertin der Meinung, dass Bildung von der Kita bis zur Uni kostenlos sein müsse.

`Einen internationalen Atomausstieg und eine vernünftige USA-Politik, die unter Präsident Donald Trump leider zurzeit nicht möglich ist´, sind Wünsche, die Arndt-Brauer auf Nachfrage abschließend äußerte. Ihr Wunsch nach mehr Interesse von Jugend für die Politik, hatte sich an diesem Vormittag ja schon erfüllt.