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28.09.2016

Keine krummen Geschäfte mit Bananen

VerbraucherzentraleRh1Rheine. In diesen Tagen findet bereits die 15. Faire Woche - die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland - statt. Rund 2.000 Aktionen bundesweit machen mit vielfältigen Angeboten auf die Wirkungen des Fairen Handels aufmerksam. 

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer nutzte die Gelegenheit und besuchte verschiedene Aktionen in ihrem Wahlkreis. Halt legte sie dabei auch bei der Verbraucherzentrale Rheine ein. Unter dem Motto `Fair ist besser - keine krummen Geschäfte mit Bananen´ macht die Verbraucherzentrale darauf aufmerksam, dass mit diesem nahezu billigsten Lebensmittel kein fairer Handel möglich sein kann. Wenn der Verbraucher bewusst darauf achtet, Produkte mit Fairtrade-Siegel einzukaufen, werden dessen Standards, die auf Ökonomie, Ökologie und Sozialem beruhen, unterstützt. Produzenten und Händler, die mit Fairtrade-Siegel ausgezeichnet werden, müssen sich daran halten. Das Fairtrade-Siegel wird nur vergeben, wenn u.a. vorgegebene Arbeitsbedingungen, die Vermeidung von illegaler Kinderarbeit und umweltschonender Anbau beachtet werden.

Ulrike Schell, Leiterin des Bereiches Ernährung und Umwelt bei der Verbraucherzentrale NRW in Düsseldorf, ist sich sicher, dass allein die reine Information das Verhalten der Verbraucher nicht ändere. Zwar nehme die Zahl der kritischen Verbraucher zu, aber die Wenigsten machten sich Gedanken darüber, wo und wie Produkte hergestellt würden, bedauert Schell. Gerade die Fairen Wochen würden daher genutzt, neben vielen anderen Aktionen, auch an den Schulen zu informieren, um möglichst früh für das Thema zu sensibilisieren. `Der Kreis Steinfurt ist zu dem Thema gut unterwegs´, lobte Schell.

Arndt-Brauer, die großen Wert auf regionale Produkte legt, machte deutlich, dass der Transport vieler Produkte zu billig sei. Die in Deutschland konsumierten Lebensmittel stammen zu einem erheblichen Anteil aus Übersee. Ein Desaster für die Umwelt, werde hierbei doch mehr Treibstoff verbraucht und ein hoher Anteil an Schadstoffen ausgestoßen, kritisiert Arndt-Brauer. Der stark zunehmende Internethandel verstärke zudem den Effekt, da auch diese Produkte durch verschiedene umweltbelastende Transportmittel geliefert würden, so Arndt-Brauer abschließend.