Arndt-Brauer_072c
 Home
 Zur Person
 Pressemitteilung
 Wahlkreis
 Service
 Links
 Impressum
Banner2

31.08.2017

Jetzt ernten, was vor zehn Jahren begonnen wurde

SommertourRh1
Rheine. Starke Kommunen gewährleisten gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland. Städte, Gemeinden und Landkreise garantieren die öffentliche Daseinsvorsorge und erfüllen vielseitige Aufgaben zum Schutz der Gesellschaft. Sie können ihren umfassenden Aufgaben und Verpflichtungen jedoch nur dann gerecht werden, wenn ihre finanzielle Leistungsfähigkeit kurz- und langfristig gesichert ist. Die SPD hat sich daher im Bund maßgeblich dafür eingesetzt, dass die Städtebaufördermittel von 455 Mio. auf 700 Mio. Euro jährlich erhöht wurden. Von besonderer Bedeutung sind für die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer die Programme `Soziale Stadt´, das der Spaltung in arme und reichere Stadtteile entgegenwirkt, und `Aktive Zentren´, das den städtebaulichen Denkmalschutz finanziell besser ausstattet.

Gerade Rheine profitiert neben anderen Fördermaßnahmen besonders von den beiden Programmen. So fließen 2017 von Bund und Land 89.000 Euro in das Projekt `Soziale Stadt-Dorenkamp´ und in das Projekt `Aktive Zentren-Innenstadt´ für die städtebauliche Planung zur Beleuchtung, Umgestaltung des Kettelerufer und die Neugestaltung der `Historischen Meile´ 1,4 Mio. Euro, wobei hier der Eigenanteil der Kommune bei 600.000 Euro liegt.

Bei einem Rundgang über die `Historische Meile´ vom Falkenhof bis zum Münstertor machte sich jetzt die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer mit Rheiner SPD-Kommunalpolitikern ein Bild von den Fortschritten und weiteren Planungen. Beim Start vom Falkenhof über den Thie konnte man schon sehen, dass die Städtebaufördermittel aus 2015 hier gut angelegt sind. Die neue Pflasterung hat den Thie zu einem Highlight aufgewertet. Beim Gang über den Marktplatz Richtung Münstertor zeigte sich dann schnell, dass es hier noch viel anzupacken gibt. Dominik Bems (2.v.li.), Mitglied des Planungsausschusses erläuterte bei dem Rundgang die weitere Planung. So müssten bei der Umgestaltung des Marktplatzes die Wochenmärkte, die Kirmes und andere Veranstaltungen mit berücksichtigt werden. Optisch gewonnen hat der Marktplatz aber schon durch private Investoren, die einige Gebäude bereits restauriert haben, freuen sich die Kommunalpolitiker. Auch die Münsterstraße soll im Zuge der Modernisierung eine Aufwertung erhalten, was mit den bereits erfolgten Schritten noch mehr Leben in die Innenstadt bringt.

Allgemein zeigen sich die Sozialdemokraten sehr zufrieden mit der Unterstützung von Bund und Land, aber auch mit den Investoren. Positiv sei auch die Einbindung der Bevölkerung in den `Rahmenplan Innenstadt und Dorenkamp´, betonte Bems. Nach anfänglichem Widerstand seien die Bürger dann begeistert an das Projekt gegangen. Mit einer solchen riesigen Bürgerbeteiligung habe niemand gerechnet. `Das Gesamtkonzept ist somit keine Schubladenarbeit´, ergänzte Gerd Cosse (3.v.li.). Ohne dem ehrenamtlichen Einsatz vieler Bürger sei das Projekt `Soziale Stadt-Dorenkamp´ nicht zu leisten gewesen, lobten die Genossen.

Mit dem Projekt `Rheine 2020´, das 2006 verabschiedet worden ist, sei mit dem darin enthaltenen `Rahmenplan Innenstadt´ schon enorm viel geleistet worden, so Angelika Kordfelder (2.v.re.), ehemals Bürgermeisterin der Stadt Rheine. `Unter der Agenda von Angelika Kordfelder und einem langen Atem haben wir mit dem kompletten Konzept erst die umfangreichen Fördermittel bekommen´, stellte Bems klar. `Wir fangen heute an zu ernten, was vor rund zehn Jahren begonnen wurde´, sind die Schlussworte, mit denen Stefan Kutheus (3.v.re.) den Rundgang beendete.