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16.05.2017

Herausforderungen des ÖPNV

Veelker1
Ochtrup. Vor rund 10 Jahren schlossen sich fünf Busunternehmen aus der Region zusammen und übernahmen das ortsansässige Busunternehmen Veelker, das bis dahin von dem Ochtruper Norbert Veelker geführt wurde. Aus gesundheitlichen Gründen übergab dieser das Traditionsunternehmen an seine Berufskollegen. Die gleichberichtigten Partner Bernd Bils, Christian Erfmann, Rolf Frie, Heiko Husmann und Karl Hülsmann haben dem Unternehmen Veelker wichtige Impulse geben können und es zu einem wichtigen Mitspieler im öffentlichen Personennahverkehr gemacht.

Um über die zukünftigen Herausforderungen des ÖPNVs zu reden, luden die fünf Gesellschafter zum Gespräch ein. Dieser Einladung folgten SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer und Werner Helling (SPD Ochtrup).

Eine der haupttragenden Säulen eines Busunternehmens sei der Schülerverkehr, schilderte Rolf Frie seinen Gästen. Bisher hat das Land NRW den kommunalen Aufgabenträgern, den Landkreisen, zur Finanzierung des Schülerverkehrs eine Pauschale zugewiesen. Die Aufgabenträger glichen mit dieser die verbilligten Schülerfahrkarten bei den jeweils ausführenden Busunternehmern aus, sofern die Schülerkarten mindestens 20 % günstiger angeboten wurden als tariflich vorgegeben. Mit Änderung des Gesetzes zum 1. Januar 2017 obliegt es nun den Landkreisen, wie die Pauschale ausgezahlt und verteilt wird. `Zum Nachteil für uns´, wie jetzt Karl Hülsmann und seine Kollegen befürchten. Ausschreibungen für den Schülerverkehr würden nicht über den kreativsten Fahrplan ausgeschrieben, sondern über den billigsten Busfahrer. Werde das Gesetz in der Form ausgeführt, sähen die Geschäftspartner schwarz für die bislang gängige Vergabepraxis in Hinsicht auf die Bemühungen, Fahrpläne kostengünstig zu optimieren und trotzdem tarifliche Bezahlung für ihre Fahrer zu garantieren.

Ingrid Arndt-Brauer sieht sich als Bundestagsabgeordnete nicht für die Thematik zuständig, kann aber die aufkommenden Sorgen nachvollziehen und versprach den Unternehmern abschließend mit Fachpolitikern der Kreistagsfraktion sowie beim Land NRW zu reden.