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04.10.2016

GroW - einzigartig und interkulturell

GroW1
Gronau. Das Stadtteilprojekt GroW steht für `Mein Gronauer Westen´ und liegt, wie der Name schon sagt, im Westen Gronaus, genauer: an der Herzogstraße. Getragen wird das Projekt vom Diakonischen Werk des Ev. Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken e.V.. Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Finanzausschusses Ingrid Arndt-Brauer legte im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour zum Thema `Integration und Flüchtlinge´ einen Stopp in dem einzigartigen interkulturellen Stadtteilzentrum ein. Begleitet wurde die Abgeordnete dabei von Gronauer SPD-Kommunalpolitikern.

Heinz van Goer, Vorstand des Diakonischen Werkes und Lars Gehrmann (Leiter der Suchthilfe), der die erkrankte Anne Bretall vertrat, die eigentlich das GroW leitet, erläuterten den Gästen das Angebotsspektrum des GroW. Mit der Idee, Menschen mit Migrationshintergrund zusammen zu bringen und zu integrieren, ist das GroW 2008 an den Start gegangen. Neben der kostenlosen Hausaufgabenhilfe für Grundschüler gibt es hier das interkulturelle Frauencafe, den Sprachkurs, der Frauen in der deutschen Umgangssprache schult, kreative Gruppenangebote, Kochangebote für Kinder und Erwachsene, das Beratungsangebot `Offenes Ohr´, den Rollstuhltanz am Wochenende und vieles mehr. Alle Angebote werden ehrenamtlich erbracht. Auch regelmäßige Treffen finden unter dem Dach des GroW statt, u.a. des kurdischen Freundeskreises, Frauentreffs, Männertreffs, Mädchengruppen, einer Gruppe von Spätaussiedlerinnen aber auch Treffen von Frauen aus Gronauer Flüchtlingsunterkünften. All diese Angebote sind ein Zeichen, dass das Projekt GroW wachsen soll mit den Wünschen und Bedürfnissen seiner Gäste und Besucher.

Um aber auch eine Verlässlichkeit, Kontinuität und Weiterentwicklung zu ermöglichen, bedarf es einer soliden Grundfinanzierung, machte van Goer deutlich. Nun sieht sich das Diakonische Werk finanziell nicht mehr in der Lage, das GroW dauerhaft ohne Unterstützung fortzuführen. Dankenswerter weise wäre dies zunächst durch die einmalige finanzielle Zuwendung von sechs Gronauer Unternehmen abgewendet. Aber für die Zukunft müsse man andere Ideen entwickeln, so van Goer weiter. Ingrid Arndt-Brauer sieht eine Chance darin, sich für Projekte zum Thema Flüchtlingsarbeit zu bewerben. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) habe ausreichend Geld für Integrationsprojekte zur Verfügung gestellt. Auch die SPD-Kommunalpolitiker versprachen, sich im Rat der Stadt Gronau für das GroW zu verwenden, habe man doch die Erfahrung gemacht, dass das GroW wertvolle Arbeit leiste.