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09.03.2020

Frauenpower in Berlin

AsF_Emsdetten1Emsdetten/Berlin. Emsdettener Genossinnen der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) folgten ihrer SPD-Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer nach Berlin. Vier Tage verbrachten die Frauen in der Bundeshauptstadt und erlebten dort ein abwechslungsreiches Programm.

Neben Führungen im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes und des Willy-Brandt-Hauses, erlebten die Teilnehmerinnen auch eine Sightseeing-Tour nach politischen Gesichtspunkten durch die Bundeshauptstadt.

Ein sehr interessanter Programmpunkt war der Besuch des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Das Ministerium von Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (SPD) ist eines der wenigen, das mehr Frauen als Männer beschäftigt. 705 von 1224 Mitarbeitern sind Frauen. Mit 150,2 Milliarden Euro verwaltet das BMAS den größten Einzelplan des Bundeshaushaltes. Allein 102 Milliarden Euro davon stellen Bundeszuschüsse an die allgemeine Rentenversicherung dar.

Als besonders beeindruckend wurde das Stasi-Museum empfunden. Das Museum befindet sich in den Räumen des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit. Dabei konnten die Besucherinnen neben der technischen geheimdienstlichen Ausstattung auch die früheren Diensträume des Ministers für Staatssicherheit, Erich Mielke, besichtigen. Die Räume haben sich dabei seit dem Ende der DDR vor 30 Jahren nicht verändert. Die Stasi durchdrang den Alltag der Menschen in der DDR. Jeder 60. Bürger der DDR war fester oder inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit. Noch heute gehen 4000 Anträge auf Akteneinsicht pro Monat beim Beauftragten für die Unterlagen der Stasi.

Mit vielen Eindrücken und guter Stimmung ging es dann für die Frauen wieder ins heimische Münsterland.