Arndt-Brauer_072c
 Home
 Zur Person
 Pressemitteilung
 Wahlkreis
 Service
 Links
 Impressum
Banner2

21.06.2016

Förderprogramm für Langzeitarbeitslose zu praxisfern

Jobcenter1
Kreis Steinfurt. Seit Jahren fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Projektvorhaben in den unterschiedlichsten Bereichen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Finanzausschusses, Ingrid Arndt-Brauer, informiert sich über diese Projektvorhaben gerne persönlich. So stand jetzt ein Besuch beim Jobcenter des Kreises Steinfurt an, das sich ebenfalls um ein Bundesprogramm beworben hatte.

Bei ihren vielen Besuchen in entsprechenden Einrichtungen und Unternehmen hatte Arndt-Brauer bisher überwiegend positive Resonanz für die einzelnen Fördervorhaben erhalten. Anders jetzt beim Jobcenter, wie ihr Amtsleiter Thomas Ostholthoff (i. Bild re.), Vorstandsmitglied Karl-Heinz Hagedorn (i. Bild li.) und Tilman Fuchs, Sozialdezernent des Kreises Steinfurt berichteten. Gefördert werden sollte ein Projekt zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit. Ein Thema, mit dem sich das Jobcenter täglich befasst, da seine Aufgabe in erster Linie darin besteht, Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II wieder in den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Das gelinge bisher gut, so Hagedorn. Die Hoffnung mit Hilfe der Projektförderung noch intensiver an der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen arbeiten zu können, erfüllte sich leider nicht.

Das Programm stellte sich u.a. als zu `verwaltungslastig´ heraus. Die Voraussetzungen für die Förderung seien enorm gewesen und hätten den beteiligten Unternehmen auch nicht vermittelt werden können. Da die Teilnehmerzahl unter den Erwartungen lag, hätte man zudem mit einer Rückforderung der Fördersumme rechnen müssen, wenn die beantragte Quote nicht erfüllt worden wäre, kritisierte Hagedorn. Das Jobcenter habe daher auf das Projektvorhaben verzichtet. Arndt-Brauer versprach, die vorgetragenen Kritikpunkte an das BMAS weiter zu leiten, damit künftige Antragsteller die Zugangsvoraussetzungen einfacher erfüllen könnten.

Im weiteren Gesprächsverlauf erläuterte Ostholthoff, dass man sich neben den Alterszielgruppen 50+ und unter 25-Jährige auch intensiv um das Thema Vermittlung von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt kümmere. Gemeinsam mit der Arbeitsagentur bereite man sich entsprechend vor: `Werkstätten, wie die bei der Kreishandwerkerschaft sind dabei sehr wichtig, um qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen´, so Hagedorn. Er erhielt abschließend Bestätigung von Arndt-Brauer, die sich bei der Kreishandwerkerschaft bereits ein Bild von entsprechenden Maßnahmen gemacht hatte.