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03.08.2018

Digitalisierung als Schlüssel für Zusammenarbeit

KH-Ahaus1Ahaus. Die Krankenhäuser des Klinikums versorgen im Jahr über 60.000 stationäre Patienten, sind Arbeitgeber von über 5.200 Mitarbeitern und mit einer Bettenkapazität von ca. 1.440 Planbetten und über 50 medizinischen Fachabteilungen größer als so manche Universitätsklinik.

Sichtbar beeindruckt zeigte sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer von der Vorstellung des Klinikums Westmünsterland durch Geschäftsführer Ludger Hellmann im Ahauser Krankenhaus.

Zusammen mit Ludwig Niestegge, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Ahaus, informierte sich die Politikerin am Donnerstagnachmittag über die Krankenhausentwicklung im Kreis Borken.

Arndt-Brauer betonte, dass es für die ländliche Region wie das Westmünsterland wichtig sei, dass keine Verlagerung der Qualitätsmedizin in die Ballungszentren stattfinde. Dies könne nur erfolgreich gelingen, wenn man die Synergieeffekte durch die Zusammenarbeit der Krankenhäuser wie im Klinikum Westmünsterland nutze. `Sie sind hier auf dem richtigen Weg´, so die Bundestagsabgeordnete.

Wissen wollte Arndt-Brauer bei ihrem Besuch aber auch, worin die Krankenhausleitung die Herausforderungen der Zukunft sehe.Vor allem der drohende Fachkräftemangel in Medizin und Pflege war hier ein wichtiges Thema. `Durch die Ausbildungsmöglichkeiten in unseren beiden Krankenpflegeschulen haben wir einen echten Standortvorteil´, betonte in diesem Zusammenhang Geschäftsführer Christoph Bröcker. Auch wenn die Anwesenden sich einig waren, dass die anstehende Generalisierung der Pflegeberufeausbildung noch viel Arbeit mit sich bringen werde, äußerte sich Bröcker optimistisch: `Da wir im Klinikum Westmünsterland nicht nur unsere Krankenhäuser, sondern auch sechs eigene Senioren- und Pflegezentren sowie zwei ambulante Pflegedienste haben, können wir den Auszubildenden optimale Möglichkeiten bieten und das gesamte Spektrum der Altenhilfe und Krankenpflege abdecken.´ Unbedingt nötig sei bei der Fachkräftegewinnung aber auch die Unterstützung durch die Politik, ergänzte Ludger Hellmann. `Qualität in der Medizin erfordert gut ausgebildetes Personal, attraktive Arbeitsplätze und moderne, insbesondere auch digitale Infrastrukturen. Das muss auch finanziert werden.´

Im Rahmen ihres rund dreistündigen Besuches ließen sich Arndt-Brauer und Niestegge außerdem bei einem Rundgang den Gesundheitscampus des Ahauser Krankenhauses und die dortige Vernetzung ambulanter und stationärer Versorgungsstrukturen zeigen.