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16.06.2016

Bewusstsein von Frauen stärken

Competentia1
Ahaus. Anlässlich der Themenwoche `Vorbeugende Politik´ macht die Landesregierung NRW darauf aufmerksam, dass präventive Politik nicht nur der Grundgedanke der sozialdemokratischen Politik ist, sondern auch das Fundament bildet, auf dem man zukunftsgerichtet und vor allem zukunftsgerecht bauen kann.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer nahm jetzt die Themenwoche zum Anlass, unterschiedliche Einrichtungen zu besuchen, um auf die Wichtigkeit eines vorsorgenden Sozialstaates zu verweisen.

Halt machte die Abgeordnete dabei in Ahaus. In Begleitung der SPD-Ratsfrau Mathilde Fischer besuchte sie jetzt das `Kompetenzzentrum Frau und Beruf Münsterland´ oder auch `Competentia NRW´. Mit Ahaus und Münster verfügt das Kompetenzzentrum über zwei Standorte im Münsterland. Insgesamt gibt es sechzehn Zentren in NRW. Marithres van Bürk-Opahle aus Münster und Sonja Schaten aus Ahaus stellten den beiden Politikerinnen ihre Aufgaben vor.

Bedauerlich finden es Schaten und van Bürk-Opahle, dass entgegen der früheren Beratungsstellen `Frau + Wirtschaft´, die unter der CDU/FDP-geführten NRW-Landesregierung abgeschafft wurden, die Frauen nicht mehr direkt angesprochen werden, sondern nur als Beschäftigte in Unternehmen. Zu den Aufgaben von `Competentia NRW´ gehört jetzt u.a. der Bereich der Stärkung und Sicherung des weiblichen Fachkräftepotenzials für die regionale Wirtschaft. `Competentia NRW´ unterstützt bereits bestehende Aktivitäten und Angebote der Frauenerwerbsarbeit und entwickelt neue Ideen, Netzwerke und Angebote. Schwerpunkt dabei ist die Arbeit mit und für Unternehmen und die Stärkung von Betrieben in den Feldern familienorientierte Personalpolitik, Potenzial- und Karriereentwicklung weiblicher Fachkräfte sowie Ausbildung junger Frauen im Handwerk. Auch die Herstellung beruflicher Chancengleichheit von Mann und Frau fällt in den Aufgabenbereich der Kompetenzzentren.

`Nachhaltige Chancengleichheit gibt es aber nur, wenn Frauenförderung und Familienfreundlichkeit in den Kulturen der Unternehmen verankert werden´, machte Sonja Schaten deutlich, `dazu müsse jedes Unternehmen passende Alternativen entwickeln.´

Gerade in männlich geprägten Arbeitswelten, wie beispielhaft in der Verkehrs- und Logistikbranche, habe man einiges bewegen können, freut sich Marithres van Bürk-Opahle. `Die Arbeitgeber brauchen dringend Personal und stellen auch gerne Frauen ein´, so Bürk-Opahle weiter. Mit verschiedenen Arbeitszeitmodellen kommen sie dem weiblichen Personal entgegen.

`Man muss aber auch am Bewusstsein der Frauen arbeiten. Gerade im Hinblick auf den Versorgungsausgleich bei Trennung und kleiner Witwenrenten ist es umso wichtiger, dass auch Frauen ihre Kompetenzen erkennen und nutzen´, so Ingrid Arndt-Brauer abschließend.