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12.06.2018

Bewegte Geschichte der SPD

AG60pl1Kreis Steinfurt/Berlin. Wer den Sitzungssaal der SPD im Deutschen Bundestag betritt, kommt an der Tradition dieser Partei kaum vorbei: Auf dem Weg zum Eingang finden sich Portraits aller ehemaligen Fraktionschefs, darunter so bekannte Namen wie Herbert Wehner oder Franz Müntefering.

Mit Interesse blickten auch Mitglieder der AG 60plus aus dem Kreis Steinfurt, dem Seniorenverband der SPD, auf die bewegte Geschichte der Sozialdemokraten. Auf Einladung der Horstmarer SPD-Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer besuchte die Gruppe den Deutschen Bundestag und traf sich mit Arndt-Brauer zum Gespräch im Fraktionssaal, der sonst nur den Bundestagabgeordneten vorbehalten ist. Gemeinsam mit ihren Gästen diskutierte Arndt-Brauer über viele Fragen - etwa wie sie zur Einführung einer Reichensteuer stehe. `Eine Reichensteuer konnten wir im Koalitionsvertrag nicht durchsetzen. Mir ist aber wichtig, dass wir die gesamte Einkommenssteuer so anpassen, dass nicht schon Menschen mit durchschnittlichen Einkommen fast den Spitzensteuersatz zahlen müssen´, so Arndt-Brauer, die als Finanzexpertin seit 1999 für die SPD im Bundestag sitzt.

Auch über aktuelle Entwicklungen diskutierte Arndt-Brauer mit ihren Besuchern, die wissen wollten, ob sie sich für einen Untersuchungsausschuss ausspreche, der Missstände beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aufdecken soll. `Es war 2015 richtig, die Flüchtenden aufzunehmen. Daran halte ich fest. Bei der Menge an Anträgen ist es möglich, dass es zu Schwierigkeiten gekommen ist, die man aufklären sollte. Ein Untersuchungsausschuss verlangsamt die Aufklärung aber, statt sie zu beschleunigen´, so Arndt-Brauer. `Wir sollten uns außerdem nicht nur darüber Gedanken machen, wie wir mit den Menschen umgehen, die zu uns kommen, sondern auch darüber, wie wir dafür sorgen können, dass die Menschen in ihren Heimatländern menschenwürdig leben können´, setzt sich Arndt-Brauer für eine bessere Entwicklungshilfepolitik ein.

Nach dem einstündigen Gespräch wurde die sichtlich zufriedene Gruppe noch durch das Reichstagsgebäude geführt, um anschließend die Reichstagskuppel zu besuchen.