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28.03.2019

Besondere Auszeichnung

NMS1Rheine. `Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage´ ist eine Schülerinitiative, in der Kinder und Jugendliche aktiv werden, weil es sie stört, wenn Menschen z. B. wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft oder aufgrund ihrer Religion beschimpft, gemobbt oder gar körperlich bedroht werden. Das Courage-Netzwerk koordiniert und unterstützt das Engagement von Schülern in Schulprojekten. Das inzwischen bundesweit bekannte LOGO-Schild des Projektes dokumentiert für jedermann die zu Grunde liegende achtsame und engagierte Haltung in den angeschlossenen Schulen.

Über 400 Schüler, Lehrer und Angestellte der Nelson-Mandela-Schule in Rheine haben sich für die Initiative ausgesprochen und für die Auszeichnung beworben. Einmal im Jahr wird eine Aktion zu diesem Thema veranstaltet werden, so das Versprechen der Schulgemeinde.

Im Juni ist es dann soweit: Bei der Verabschiedung des ersten 10. Jahrgangs, der die Sekundarschule als neue Rheiner Schulform komplett durchlaufen hat, wird im feierlichen Rahmen das Schild mit dem LOGO `Schule gegen Rassismus - Schule mit Courage´ enthüllt. Aus diesem Anlass haben die Abschlussschüler entschieden, die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer als Schirmherrin zu gewinnen.

`Eine besondere Ehre´, freut sich Arndt-Brauer. Anlass genug für die Abgeordnete, sich mit Schülersprecherin Janette Langs (2.v.re.), Maren Lücker (SaMs - Schüler als Multiplikatoren, 3.v.li.), Sandra Matzelle (didaktische Leitung, 2.v.li.), Schulsozialpädagogin Gabriele Mönning (re.) und dem stellv. Schulleiter Guido Volk (li.)in der Schule zu treffen und ihre Zusage für das Amt persönlich zu überbringen. Gelegenheit auch, die Schule näher kennen zu lernen.

`Unsere Schule praktiziert von Anfang an Toleranz und Courage. Wenn nicht wir, wer dann´, machte Sandra Matzelle ihrem Gast deutlich und verweist auch auf das Engagement im Bereich der Inklusion. `Heterogenität zeichnet unsere Schule aus. Bei uns lernen Kinder aus unterschiedlichen Nationen und Kulturen zusammen´, so der stellv. Schulleiter Volk. So werde man auch dem Namensgeber Nelson Mandela gerecht, dem südafrikanischen Aktivisten und Politiker gegen Apartheid. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl festverankerter Projekte der Schulsozialarbeit in den jeweiligen Jahrgangsstufen, wie z.B. Sozialtrainings, Tage zum vernünftigen Umgang mit dem Handy, gesundes Konsumverhalten lernen, etc., die von Teilen der Schülerschaft tatkräftig unterstützt werden. Es gibt die SaMs (Schüler als Multiplikatoren - mit spezieller 2-jähriger Ausbildung) oder die Sporthelfer, die den sportlichen Fairness-Gedanken weitertragen helfen.

Neben der besonderen Auszeichnung kann die Sekundarschule auf engagierte und erfolgreiche Leitziele verweisen. So werden hier Kinder mit unterschiedlichen Begabungen und Biographien gefördert. Individuelles Lernen wird durch Selbstwirksamkeit gestärkt. `Hier wird Vielfalt als Bereicherung erlebt´, hob Matzelle hervor. `Die Potenziale aller Menschen sollen mehr genutzt werden und durch das Zusammenwirken unterschiedlicher Fähigkeiten neue Lernwege gefunden werden´, ergänzte Volk.

`Eine tolle Schule´, findet Arndt-Brauer, selbst Mutter von mittlerweile vier erwachsenen Kindern, die sich nicht nur von dem Konzept beeindruckt zeigte, sondern auch bei einem Rundgang das mit ansprechenden Farben versehene, offene und moderne Schulgebäude besichtigen konnte.