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07.06.2016

Bankenkrisen verhindern

Berrigan1
Berlin. Zu Gast beim Finanzausschuss des Deutschen Bundestages war heute John Berrigan, stellvertretender Direktor der Generaldirektion Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion der EU-Kommission. Ingrid Arndt-Brauer (SPD), Vorsitzende des Ausschusses, empfing den Gast zu einem einstündigen Gespräch.

Themenschwerpunkt war, wie künftig die Risiken für Bankenkrisen verringert werden. Der Direktor betonte, dass die Probleme im Bankensystem selbst und nicht durch die Staaten, sprich Steuerzahler gelöst werden müssten. Die Verschärfung der Regulierung der Banken sei akzeptiert worden. Um das System stabiler zu machen, brauche es robustere Absicherung. Noch sei die sog. Bankenunion nicht komplett umgesetzt - über die europäische Einlagensicherung wird es eine juristische Entscheidung geben.

In Europa sei die Abhängigkeit der Märkte von den Banken hoch. Die EU beabsichtige daher mit der `Kapitalunion´ eine Ergänzung zur Bankenfinanzierung aufzubauen. Auch über die Niedrigzinspolitik wurde gesprochen. Berrigan betrachtet diese gegenwärtig als notwendig, um die Insolvenz von Staaten zu verhindern.