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19.10.2016

Anti-Rostler in Berlin

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Gronau. So schnell kann es gehen: Erst vor zwei Wochen hatte die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer sechs Ehrenamtliche der `Anti-Rost-Initiative´ Gronau nach Berlin eingeladen und jetzt traten die Herren bereits die Reise an.

Vier Tage absolvierten die ehrenamtlich Engagierten ein spannendes und interessantes Programm in der Bundeshauptstadt. Neben einer Stadtrundfahrt, stand u.a. ein Besuch im Finanzministerium und der SPD-Parteizentrale, dem Willy-Brandt-Haus, auf dem Programm. Auch von dem Besuch und dem Informationsgespräch im Stasi-Museum in Berlin-Lichtenberg zeigten sich die agilen Rentner beeindruckt. Das Stasimuseum befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Das Haus entstand in den Jahren 1960/61 als Dienstsitz Erich Mielkes, der von 1957 bis zum Ende der DDR Minister für Staatssicherheit war. Die Hauptaufgabe des MfS bestand in der Kontrolle der gesamten Bevölkerung der DDR. Die von ihm beschafften Informationen konnten verschiedenste Entscheidungen innerhalb der staatlichen Strukturen beeinflussen und so jeden Einzelnen in der DDR betreffen - beispielsweise die Zulassung zum Studium, eine Beförderung im Beruf oder die Möglichkeit zu einer Auslandreise. Durch die allgegenwärtige Kontrolle konnte das MfS aber auch erste Anhaltspunkte für ein von der SED-Norm abweichendes Verhalten bemerken. In diesem Falle nutzte es sein vielfältiges Instrumentarium, um den Anfangsverdacht zu prüfen. Vermutete das MfS dabei eine sogenannte `staatsfeindliche Tätigkeit´, so versuchte es, diese mit der gesamten Bandbreite seiner Möglichkeiten zu unterbinden. Ein Ende nahm die SED-Diktatur erst Angesichts der im Spätsommer 1989 immer weiter anwachsenden Proteste der DDR-Bevölkerung. 

Bei einem Halt im ehemaligen Reichstagsgebäude, das den Deutschen Bundestag beherbergt, nahm die Gastgeberin Arndt-Brauer die Gruppe selbstverständlich persönlich in Empfang. Hier hatte man dann die Möglichkeit, mit der Abgeordneten zu diskutieren und ein gemeinsames Foto zu machen. Mit vielen Eindrücken aus der Bundeshauptstadt traten die Gronauer dann nach vier Tagen wieder die Heimreise an.