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28.04.2017

Anerkennung für ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit

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Heek/Neuenkirchen/Rheine/Borghorst. Im Rahmen ihrer letztjährigen Sommertour hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer viele Flüchtlingsinitiativen und -einrichtungen besucht. Gerade die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer haben dabei einen großen Beitrag geleistet, um die Flüchtlinge mit Sprachunterricht, bürokratischer Hilfestellung, Wohnungssuche u.v.m. intensiv bei der Integration zu unterstützen. Als kleine Geste der Anerkennung lud die heimische Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer daher Ehrenamtliche und einige Flüchtlinge zu einer kostenlosen viertägigen politischen Bildungsfahrt nach Berlin ein. Die Politikerin ist sich sicher, dass eine erfolgreiche Integration nur mit ehrenamtlichem Einsatz möglich ist: `Die Fülle der damit verbundenen Aufgaben kann eine Kommune gar nicht leisten.´

Die Gäste erwartete ein spannendes Programm. Neben einer Stadtrundfahrt wurde u.a. auch das Willy-Brandt-Haus, die SPD-Parteizentrale, besucht. Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste vom Anne Frank Zentrum und dem Museum `Otto Weidt Blindenwerkstatt´ am Hackeschen Markt. Das Museum erzählt die Geschichte des Kleinfabrikanten Otto Weidt, der während des zweiten Weltkrieges hauptsächlich blinde und gehörlose Juden mit der Herstellung von Besen und Bürsten beschäftigte. Verschiedene Lebensgeschichten berichten von Otto Weidts Bemühungen, seine jüdischen Arbeiterinnen und Arbeiter vor Verfolgung und Deportation zu schützen.

Ein besonderes Highlight war die Teilnahme am `Morgenmagazin´, das an diesem Morgen live aus dem ZDF-Hauptstadtstudio übertragen wurde. Wie eine solche Sendung entsteht, erfuhren die Besucher aus dem Münsterland dann bei einem Rundgang durch den Sender. 

Ein Besuch im Bundestag stand am Abreisetag auf dem Programm. Neben einem Vortrag über Aufgaben und Arbeit des Parlaments konnte auch die Dachterrasse mit der Glaskuppel auf dem ehemaligen Reichstagsgebäude besichtigt werden. Ingrid Arndt-Brauer ließ es sich dann auch nicht nehmen, die Gruppe persönlich zu begrüßen und stand für ein gemeinsames Foto zur Verfügung. Mit vielen Eindrücken machte sich die Gruppe dann wieder auf den Weg ins heimische Münsterland.