Arndt-Brauer_072c
 Home
 Zur Person
 Pressemitteilung
 Wahlkreis
 Service
 Links
 Impressum
Banner2

19.03.2018

Am Tag der Kanzlerwahl im Bundestag

WvS180314aGronau/Berlin. Einen ganz besonderen Termin hatten sich die Schüler des Gronauer Werner von Siemens Gymnasiums ausgesucht, um auf Einladung der Horstmarer SPD-Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer den Deutschen Bundestag zu besuchen: Den Tag, an dem Angela Merkel nach langen Koalitionsverhandlungen erneut zur Bundeskanzlerin gewählt wurde. Entsprechend betriebsam ging es im Paul-Löbe-Haus zu, wo Arndt-Brauer die Schüler der neunten Klasse zu einem Gespräch begrüßte, dass sehr schnell lebhaft wurde. Denn die Schüler, die sich eigens für ihren Berlinbesuch Motto-Pullover drucken ließen, hatten eine Menge Fragen zur aktuellen Politik im Gepäck.

Wem eigentlich die Schule gehöre, die die Schüler jeden Tag besuchen, war etwa ein Thema. Daran könne man sehr gut sehen, wer in Deutschland für was zuständig ist, erläuterte Arndt-Brauer. Denn, während die Schule selbst der Kommune gehöre, werden die Lehrer von den Bundesländern bezahlt - und auch der Bund wird sich zukünftig stärker an der Finanzierung beteiligen, indem er beispielsweise in Ganztagsschulen oder in die Gebäudesanierung investiert. `Dass wir das Kooperationsverbot abschaffen und stärker in Schulen investieren, hat übrigens die SPD in den Koalitionsverhandlungen durchgesetzt´, so Arndt-Brauer.

Die Kanzlerinnenwahl blieb auch weiterhin Thema für die Schulklasse: Ob Arndt-Brauer für eine große Koalition gewesen sei, wollte ein Schüler wissen, und ob es nicht auch mit einer Minderheitsregierung funktioniert hätte. `Ich habe für die große Koalition gestimmt, damit wir weiterhin eine soziale Politik gestalten können und darauf auch Einfluss haben. Das hätten wir in einer Minderheitsregierung nicht gekonnt´, machte Arndt-Brauer deutlich. `Kontroverse Diskussionen wird es auch in der großen Koalition geben´, so die SPD-Abgeordnete weiter. Denn es werde genug große Themen geben, die besprochen werden müssen. Einen Vorgeschmack dafür lieferten die Schülerinnen und Schüler selbst, als sie lebhaft darüber diskutierten, wie man beispielsweise mit drohenden Dieselfahrverboten umgehen könnte.

Auch die Arbeit von Arndt-Brauer stand im Mittelpunkt der Diskussion: Die Politikerin erklärte, dass sie sich in Berlin besonders mit finanzpolitischen Fragen auseinandersetzt, etwa mit der Mehrwertsteuer. Warum Arndt-Brauer denn in die SPD gegangen sei, wollte eine Schülerin am Ende des Gesprächs wissen. Die konservative Politik des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl habe sie in den achtziger Jahren zur SPD gebracht, erklärte Arndt-Brauer. `Ich wollte mich für eine gute Sozialpolitik engagieren. Das konnte die SPD damals am besten, und sie kann es noch heute´, beschloss Arndt-Brauer die Diskussion und verabschiedete die Gruppe, die sich anschließend auch das Reichstagsgebäude ansehen konnte.